Home
Produktpalette
Gesetzestexte
Referenzen
Das Sind Wir
News
Bilder
Der Brand
Wir Suchen Sie
Downloads
Presse
Gästebuch
Links
Anfahrtsweg
Impresssum
25 Jahre Optimal
Löschwasseranlagen Nass - Trocken

Eine andere Art von Löschwasseranlagen ist die Variante “Nass/Trocken”.

Hierbei handelt es sich um Wasserleitungen, die nicht dauerhaft unter Druck, d.h. mit Wasser befüllt sind.

Löschwasseranlagen Nass/Trocken bestehen aus einer großen Station, die dem Hauptwasseranschluss verbunden ist. Ab der Station sind die Leitungen nicht befüllt. Dies hat den Vorteil, das die weiterführende Leitung nicht einfrieren kann und so hierdurch keine Schäden entstehen können. Sie werden meist in Tiefgaragen und Lagerhallen eingestetzt, wo ein Absinken der Temperatur unter den Gefrierpunkt nicht ausgeschlossen werden kann.

Damit die Anlage befüllt und somit einsatzfähig ist sind die angeschlossenen Wandhydranten mit der Station verbunden. Beim Aufdrehen des Ventils am Wandhydrant wird ein Befehl an die Station gegeben und die Anlage befüllt.

Diese Wandhydranten müssen der EN671 entsprechen, d.h. sie müssen mit einem elektrisch überwachten Absperrventil, Schlauch (Formfest=Schwarzer Schlauch; Nichtformfest=Weißer Schlauch), einer Schlauchhaspel und einem Strahlrohr ausgestattet sein.

Wandhydranten müssen mit einem Betriebsdruck (=Fließdruck) von mindestens 0,35 mpa betrieben werden, da erst ab diesem Druck eine optimale Löschwirkung möglich ist. Außerdem müssen pro Minute 100 Liter verfügbar sein.

Löschwasseranlagen “Nass/Trocken” sind primär als Selbsthilfe bei der Brandbekämpfung gedacht. Wie überall gilt jedoch die Rettung des eigenen Lebens vor der Brandbekämpfung eines in Brand stehenden Gebäudes.

Sie sollten sich deshalb vorher mit dem Gebrauch der Wandhydranten vertraut machen:

Wandhyranten erkennen Sie an diesem Schild

1 = Öffnen des Wandhydranten

2 = Aufdrehen (Nach Links) des     Ventils

3 = Entnehmen des Strahlrohrs.         Abrollen des Schlauches (Weißer Schlauch komplett abrollen).

4= Strahlrohr nach vorne aufdrehen

Wie Sie sehen können ist es nicht schwer einen Wandhydranten zu bedienen.

Zur Sicherstellung der ständigen Betriebsbereitschaft sind die installierten Wandhydranten einschließlich aller angeschlossenen Teile durch einer Abnahmeprüfung und regelmäßigen Wartung zu kontrollieren.

Die Abnahmeprüfung sollte nach Einbau erfolgen und das Ergebnis in einem Wartungsbuch vermerkt werden.

Außerdem sind wiederkehrende Wartung vorgeschrieben. Hierbei unterscheidet man zwischen dem Wandhydranten, der Station und den Schläuchen.

Wandhydranten und die Station müssen alle 12 Monate gewartet werden. Ausnahme: Der Hersteller der Station kann kürze Wartungsintervalle vorschreiben.

Die Wartungintervalle der Schläuche sind gleich mit denen einer Steigleitung Nass:

a) Nicht-Formfeste Schläuche (Farbe Weiss)

Diese Schläuche müssen alle 12 Monate mit dem vorhandenen Betriebsdruck abgedrückt werden. Alle 5 Jahre werden sie mit 1,2 mpa Druck abgedrückt. Nach den Wartungen werden die Schläuche entleert und getrocknet.

b) Formfeste Schläuche (Farbe Schwarz)

Diese Schläuche werden ebenfalls alle 12 Monate gewartet und mit dem vorhandenen Betriebsdruck abgedrückt. Alle 5 Jahre wird ebenso die Druckzahl auf 1,2 mpa erhöht. Eine Trocknung der Schläuche entfällt.

Unsere Firma bietet Ihnen auch in diesem Bereich einen kompetenten Ansprechpartner für Ihre Problemlösung.

Falls Sie weitere Fragen haben sollten oder Interesse an einem unverbindlichen Angebot haben können Sie uns jederzeit unter der angegebenen Adresse erreichen.

Zurück