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Eine Feststellanlage kann aus mehreren einzelnen Komponenten bestehen oder als integriertes System ausgeführt werden.
Bei den erstgenannten Anlagen haben sich in der Praxis zwei Systeme durchgesetzt: Bei einem System sind Brandmelder und Auslösevorrichtung im so genannten Rauch- bzw. Thermoschalter
kombiniert. Im Brandfall wird die Feststellvorrichtung (Haftmagnete o.ä.) von den Schaltern angesteuert. Die Spannung an der Feststellvorrichtung wird unterbrochen, und die Brandschutztür schließt automatisch. Diese
Anlagen sind als Rauchschaltanlagen bekannt und waren die ersten Feststellanlagen, die Mitte der 60er Jahre auf den Markt kamen.
Anbieter dieser Systeme ist die Firma Hekatron. Beim anderen System werden normale Brandmelder eingesetzt. Die vom Melder kommenden Signale werden an eine spezielle Zentrale (allerdings keine
Brandmelderzentrale) weitergeleitet. Von hier geht der Befehl zum Schließen der Tür an die Magnete. Anbietet dieser Anlagen sind effeff, Siemens, Esser u.v.m. Der überwiegende Teil der in Deutschland installierten
Anlagen funktioniert nach dem ersten Prinzip mit Rauch- bzw. Thermoschalter.
Bei den integrierten Systemen ist der Brandmelder im Türschließer eingebaut. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Geräte mit den unterschiedlichsten Schließmechanismen auf dem Markt.
Bei einem Brand gibt es stoffliche und energetische Umsetzungen, deren Endprodukte man als Brandkenngrößen bezeichnet. Die Brandkenngrößen Rauch, Wärme und Flammenstrahlung können von automatischen
Brandmeldern erkannt, in elektrische Signale umgewandelt und ausgewertet werden. Sei es in einer Brandmeldeanlage oder in einer Rauchschaltanlage (Feststellanlage). Man unterscheidet folgende
automatische Meldertypen:
Rauchmelder (Optische Streulichtprinzip) - Wärmemelder (Maximal und Differential Messung)
Bei Feststellanlagen kommen sowohl Rauch-, als auch Thermomelder zum Einsatz.
Welcher Meldertyp eingesetzt wird, hängt immer von den örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten ab.
Deshalb ist es wichtig, schon bei der Planung der Rauchschaltanlage (Feststellanlage) auf folgende Aspekte zu achten:
• Angaben über das Brandrisiko, die Brandgefährdung
• Brandentwicklung und zu erwartender Brandverlauf
• Störgrößen und Umgebungsbedingungen
• Mögliche Täuschungsursachen
• Bauliche und betriebliche Gegebenheiten
All diese Aspekte sind für die Auswahl des richtigen Meldertyps wichtig. Ein falsch ausgewählter Melder führt unweigerlich dazu, dass er im Brandfall nicht rechtzeitig auslöst oder es zu einer Häufung
von Fehlalarmen kommt. Daher sollte folgendes über das Funktionsprinzip der Melder bekannt sein.
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